GLOBI ENTDECKT DIE WELT DER ROBOTER

Wie funktioniert ein Roboter? Was ist künstliche Intelligenz? Was macht unsere digitalisierte Welt aus?

Globi nimmt Klein und Gross mit auf eine Reise durch die Welt der Robotik und Digitalisierung. Er trifft Expert*innen aus Wissenschaft und Technik und lernt viel Wissenswertes über Datenschutz und künstliche Intelligenz. Er reist sogar bis nach Japan, wo er sich über Roboter informiert und erfährt, wie das Land die Technologien nutzt und wo sie eingesetzt werden.

Macht die digitalisierte Welt unsere Gesellschaft verletzlicher oder ist sie eine Chance, um die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umwelt, den Ressourcen oder dem Hunger zu lösen?

«Globi und die Roboter» beleuchtet Aspekte, die auch Kinder schon in ihrem Alltag erleben, wie zum Beispiel den Umgang mit digitalen Angeboten im Privaten wie auch in den Schulen, der Ausbildung und die Veränderung in der Berufswelt. Auch geht das 13. Globi-Wissen Buch auf Themen wie Ethik und Moral oder Abhängigkeit von technischen Geräten ein. Auf 120 Seiten wird der Einsatz verschiedenster Technologien in Forschung, Industrie, Medizin und Logistik aufgezeigt.


ATLANT BIERI – GLOBI WISSEN AUTOR

Atlant Bieri erzählt zusammen mit seinem Sohn Arin von den Recherchen und Erlebnissen rund um das neue Buch «Globi und die Roboter». Atlant Bieri ist Bestsellerautor im Bereich Kindersachbuch und Wissenschaftsjournalist. Unter anderem schreibt er für die «NZZ am Sonntag» und higgs.ch über Themen wie Artenvielfalt, Klima, invasive Arten und Technik. Daneben betreibt er zusammen mit seinem Sohn einen Experimentierkanal für Kinder. www.atlant.ch


GLOBI ILLUSTRATOR DANIEL FRICK

Der Globi Illustrator Daniel Frick zeigt, wie «sein» Globi und ein Roboter entstehen.
www.danielfrick.ch


ROBOTER UND DATENSCHUTZ

Dominika Blonski, Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich, erklärt, wieso das Thema Datenschutz im Buch eine Rolle spielt.


ROBOTERTHERAPHIE MIT EXOSKELETT

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung zeigt die Robotertherapie mit dem Exoskelett.


PROFESSOR FÜR ROBOTIK

Robert Riener ist Professor für Robotik an der ETH Zürich und der Uniklinik Balgrist. Dort entwickelt er neue Prothesen und Exoskelette für Menschen mit amputierten, beziehungsweise gelähmten Gliedmassen.


FORSCHUNG AN DER ETH ZÜRICH

Detlef Günther ist Vizepräsident für Forschung an der ETH Zürich. Er ist verantwortlich für die strategische Forschungssteuerung und -förderung und die Qualitätssicherung in der Forschung.


MEDIZINAL- UND REHABILITATIONS
ROBOTIK

Roger Gassert ist Professor an der ETH Zürich. Er forscht unter anderem im Bereich der Medizinal- und Rehabilitationsrobotik.


FORSCHUNG AN AUTONOMEN ROBOTERN

Roland Siegwart ist Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er forscht an autonomen Robotern, die sich an neue Situationen anpassen können.


MYOSWISS UND DIE ROBOTIK-EXOSKELETTE

MyoSwiss ist ein Zürcher Spin-off Unternehmen der ETH Zürich, das Robotik-Exoskelette für behinderte Menschen entwickelt.


DIE ROBOTER LIO, GUIDO UND MASSIMO

Hansruedi Früh ist Gründer und Mitinhaber von F&P Robotics. Das Schweizer Technologieunternehmen produziert tatkräftige Serviceroboter, die unter anderem in Altersheimen eingesetzt werden.


ÜBEN MIT GLOBI

Auch Roboter müssen trainieren und üben. Dieser Roboter hat Glück, denn er darf sogar mit Globi zusammenarbeiten.


GLOBOTER

Bastle deinen eigenen Globoter, die Vorlage kann man hier herunterladen. Viel Spass damit!

VIDEO MIT GLOBOTER BASTELANLEITUNG

Folge der tollen Bastelanleitung im Film und mach ganz einfach deinen eigenen Globoter.


WETTBEWERB: VEREWIGE DICH IM GLOBIUNIVERSUM 

Zum neusten Globi Wissen-Buch «Globi und die Roboter» gibt es einen Wettbewerb für junge Autorinnen und Autoren. So geht’s: Schreibe eine neue Doppelseite passend zur Geschichte im Buch. Vielleicht trifft Globi auf einen Hunderoboter. Oder er verbindet sein Gehirn mit einer künstlichen Intelligenz und wird dabei selber super-schlau. Eine Jury, bestehend aus dem Autor, dem Illustrator und der Verlegerin, wählen die 3 besten Einsendungen aus. Diese werden anschliessend auf der Globi-Webseite publiziert.


INTERVIEW MIT ATLANT BIERI

Autor Atlant Bieri beantwortet Fragen zu «Globi und die Roboter»

Über die Recherche zum Buch
Mit der Vorrecherche habe ich Anfang 2018 beim Schreiben des Konzepts zum Buch begonnen. Ich wollte unbedingt Japan im Buch haben, weil das die Roboter-Nation schlechthin ist. Es dauerte jedoch eine Weile, bis der Kontakt zu japanischen Roboter-Forschern hergestellt war. Eine Japanerin, die in unserem Dorf wohnt, hat jeweils meine Emails auf Japanisch übersetzt und dann habe ich sie zweisprachig abgeschickt. Das hat am Ende Früchte getragen.

Wir konnten in ein Robotik-Labor hineinschauen und wurden sogar vom Vizepräsidenten des «International Research Institute for Nuclear Decomissioning» in Tokyo eingeladen. Das sind die Leute, welche die zerstörten Kernreaktoren in Fukushima aufräumen. Dort wurden wir wie Staatsgäste empfangen. Ich kam mit einem kleinen Plüschglobi unter dem Arm und habe den Leuten erst einmal erklärt, wer Globi überhaupt ist. Die Damen und Herren waren sehr interessiert daran, ihre Arbeit für Kinder runterzubrechen. Das fand ich erstaunlich und hätte ich nicht erwartet.

Die Recherche ging nach Japan in der Schweiz weiter. Vieles zu diesem Thema steht ja online zur Verfügung. In Zeitungsartikeln oder in wissenschaftlichen Studien. Daneben gab es viele Telefoninterviews mit Experten. Und natürlich wie immer Begehungen vor Ort. Ich habe auch in Schweizer Robotik-Firmen reingeschaut, mich mit Professoren für Informatik unterhalten oder habe bei Zulieferern von Teilen für autonome Fahrzeuge reingeschaut.

Interessant fand ich vor allem auch das Gespräch mit dem Kommunikationsverantwortlichen der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich. Dort habe ich echt Gänsehaut gekriegt. Ich liebe Technik, aber man darf nicht vergessen, dass auf der anderen Seite ganze Firmen sitzen und uns dabei zusehen, wie wir diese Technik nutzen.

Wie werden komplizierte Inhalte Kindern zugänglich gemacht?
Wie immer geht das über witzige Geschichten. Japan lieferte hier zum Teil schöne Vorlagen. Meine Frau war einmal in einem Duschautomaten als das Selbstreinigungsprogramm begann. Sie wurde mit kaltem Wasser nassgespritzt. So etwas ist natürlich klasse für ein Globi-Buch. Und man kann den Kindern im Vorbeigehen erklären, was der Unterschied zwischen einem Automaten und einem Roboter ist.

Zudem habe ich den Vorteil, dass mein Sohn (10 Jahre) ein strenger Kritiker ist. Er sagt immer: «Das muss noch viel lustiger und viel spannender werden». Das heisst, ich habe schon während dem Schreiben ein direktes Feedback von der Zielgruppe. Humor und Spannung nimmt psychologisch eben schon viel von der Komplexität des Themas weg. Man hat dann weniger Angst, sich auf das Thema einzulassen.

Ich denke, das Ziel eines solchen Buches ist, dass die Kinder sich durch die Lektüre eine informierte Meinung zu diesem wichtigen Thema bilden und auch ein Gefühl dafür bekommen, ob das etwas für die eigene berufliche Zukunft sein könnte.

Herausforderungen in der Zukunft
Datenschutz und Ethik werden sicher eine grosse Herausforderung. Also einerseits, wie ich mit all den intelligenten Programmen, die mich umgeben, als Person und Bürger durchleuchtet werde. Das geht schon heute bis hin zum Sammeln von Daten über meinen Körper wie Herzschlag oder dem Klang meiner Stimme. Die Daten dazu liegen irgendwo auf der Welt auf einem Server.

Und eben auch, was Roboter dürfen und was nicht. Im Buch sind die Robotergesetze von Asimov beschrieben. Die besagen, dass ein Roboter einem Menschen keinen Schaden zufügen darf. Gleichzeitig bauen wir Kampfroboter und Drohnen und zerstören mit ihnen ganze Dörfer.

Positiv gesehen fand ich die Reha Technik und Bionik sehr interessant. Dort hilft Robotik verletzten Menschen und lässt sie wieder gehen, oder greifen oder rennen. Das müssen wir noch ausbauen und noch besser werden. Hier gibt es noch viel Potenzial.

Globi in einem japanischen Raumanzug im Ausstellungs-Center der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. Roboter fliegen heute regelmässig zum Mars.

Neben der Recherche besucht Globi auch einige Sehenswürdigkeiten wie hier den Asakusa-Schrein, Tokyos ältester und bedeutenster Tempel.


ROBOTER BEI SRF ECO

In der Sendung ECO von SRF vom 24.4.20 wird gezeigt wie Roboter isolierten und älteren Menschen helfen können.


DANKSAGUNG

Autor und Verlag bedanken sich herzlich bei folgenden Personen für die Gespräche, die Informationen und die Überprüfungen:

  • Robert Riener, Professor für Robotik an der ETH Zürich und der Uniklinik Balgrist für Inputs und das Gegenlesen des Texts.
  • Hans Peter Waltisberg, Kommunikationsverantwortlicher der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich, für Informationen zum Datenschutz und das Gegenlesen des Texts.
  • Christian Bermes, Professor für Robotik an der Hochschule für Technik Rapperswil für Informationen und für das Gegenlesen des Texts.
  • Willi Meissner, Redaktion und Media Relations Hochschule für Technik Rapperswil, für Inputs zum Kapitel Cybathlon.
  • Hansruedi Früh von F&P Robotics für die Führung durch die Firma.
  • Carlotta Greco von Auterion für die Führung durch die Firma und Informationen zu Drohnen.
  • Sookmi und Ambika Lutz für ihre Unterstützung bei der Kommunikation mit japanischen Forschern.
  • Takami Ueda für die Führung durch ihre Wohnung in Tokyo.
  • Tamio Arai, Vizepräsident des International Research Institute for Nuclear Decomissioning in Tokyo und seinem Team für das Gespräch zu den Aufräumarbeiten bei den zerstörten Kernreaktoren in Fukushima.
  • Takashi Tsubouchi, Professor für Robotik an der Universität Tsukuba in Japan für die Führung durch sein Labor.
  • Stephan Bauer und Remo André Largo, Chirurgen am Zentrum für Urologie an der Klinik Hirslanden für die Vorführung mit dem Da-Vinci-Operationssystem.
  • Dem Team der Schweizer Paraplegiker-Stiftung und des Paraplegiker-Zentrums Nottwil für die Führung durch das Zentrum.
  • Dominique Zygmont für die inspirierenden Gespräche zum Thema Robotik.– Siriporn Bieri für die Fotografien.
  • Arin Bieri für kritisches Feedback zum Text.

Für weitere Unterstützung bedanken wir uns ganz besonders bei: